MISS MOORE UND DER  DIKTATOR

Zusammenfassung

Im Jahr 2008 bietet die alte Miss Emil Moore einer jungen Frau, Frances Hove, vorübergehend Zuflucht in ihrem Haus an. Dadurch wird sie in das Leben – und in  den Tod – der Exilanten hineingezogen, die aus Robert Mugabes zerstörtem Zimbabwe in England verzweifelt Arbeit suchen, um ihren Familien zuhause behilflich zu sein.

Sie vermutete zuerst nicht, dass es durch Frances eine Verbindung mit einem Vorfall in ihren jüngeren Jahren gab. Im Jahr 1968 hatte Miss Moore einst einen Auftrag ihres Chefs ausgeführt, die Frau des Tembu Mwembe, einer der Führer der Zimbabwe Befreiungsbewegung, der sich Rock Manyika nannte, über die Grenze in das Nachbarland Sambia zu bringen. Manyika hatte es zu einer mächtigen Stelle in Zimbabwe gebracht und war dem alten herrschsüchtigen Präsidenten treu ergeben.

Er hatte Agenten in die Zimbabwe Diaspora geschleusst, die u.a. Frances Adoptivtochter entfuehrten, Zimbabwe Asylanten ermordeten und unter Druck setzten indem  Verwandte zuhause misshandelt wurden. Ermittlungen in derartige Vorfaelle loesen unerwartet ein Raetsel das Frances Hoves Familie ueberschattete. Ihre Grossmutter war als Jugendliche von einem Weissen vergewaltigt worden, was sich bei der Geburt der hellhaeutigen Frances bemerkbar gemacht hatteund von ihrem Vater nicht akzeptiert wurde. Der Vergewaltiger wurde bekannt, was fuer Frances Mutter Befriedigung bedeutete und Frances zu dem Mann fuehrte den sie liebt.