Zusammenfassung „Der Diamantencutter“

David ha-Levi ist eine fiktive Person. Es ist reine Erfindung, dass er mit dem legendären Diamanten Juwelier Louis de Berquen identisch ist.

Der Diamantencutter“, die Geschichte des portugiesischen Juweliers David ha-Levi spielt sich gegen dem Hintergrund der Ereignisse in Spanien, Portugal und Burgund des 15. Jahrhunderts ab. Als Kind zieht Davids Familie nach Brügge im Gefolge der Infantin Isabella die den Herzog Philipp III – Philipp den Guten – von Burgund heiratete. Dort integrieren sie sich gut, dank des Interesse beider Herrscher an Kunst und Künstler. David, fasziniert von Schmucksteinen, beschäftigte sich mit dem Problem, Diamanten für Schmuck zu schleifen und erfand das Schleiferrad – !scaif“ das den Grundstein für die Diamantenindustrie inAntwerpen legte.

Davids Leben überschneidet sich mit dem der Handwerkertochter Lisa der er auf der Schiffsreise begegnet war. Die hübsche Lisa fällt dem portugiesischen Adligen Andrè de Gulf zum Opfer, der sie erst dem Herzog als Maitresse zuführt um sie zu verfolgen, nachdem sie vom Herrscher verstoßen wurde.

De Gulf und sein ihm ergebener Luis de Bairro führten in ihrer Jugend ein Doppelleben. De Gulf diente Prinz Henrique der Seefahrer, Bruder der Herzogin von Burgund, als Kapitän eines seiner Karavellen. Gleichzeitig jedoch verübte de Gulf mit Hilfe seines Vertrauten Piraterie auf offenem Meer zu seiner Bereicherung, genau wie die Räuberbarone es auf dem Land taten. Diese und andere Verbrechen wurden von einigen Personen wie dem sanften Pater Michael vermutet, konnten aber nie bewiesen werden. Erst im Alter erreicht beide ihre Strafe.