ZUSAMMENFASSUNG .

DAS JUDENHAUS

 

Die Rechtsanwältin Sabine Karsten erfährt durch Zufall, dass ihr Mann sie betrügt. Sie ist total geschockt und beschließt kurzfristig in den Heimatort des verstorbenen Vaters zu fahren, wo sie ein Haus von ihm geerbt hatte. Rechtsanwalt Herbert Franze hatte ihr mitgeteilt, dass es einige Probleme gäbe. Ein Nachbar sei gegen die Verlegung von Stolpersteinen vor dem Haus. Er schlug vor anstatt dessen im Friedhof ein Denkmal anzubringen.

Im Ort angekommen teilt ihr Sophie Niedermeier, eine Lehrerin im Ruhestand mit, dass ihr Haus das Judenhaus gewesen war, in dem alle noch nicht deportierten Juden zuletzt gewohnt hatten. Sie seien nie deportiert sondern zum Mülleinsammeln gezwungen worden. Am Abend vor ihrer Deportation waren die noch Lebenden gemeinsam in den Tod gegangen. Die Lehrerin und der Journalist Emile Feder hatten sich mit Recerchen der Juden intensiv befasst.

Sabine ist erschüttert als nach ihrem Gespräch mit Sophie die alte Frau verschwindet. Sie und Emile machen der Polizei Meldung. Sophies Leiche wird gefunden, doch es scheint, dass die Recherchen in die Nazizeit und die Polize Ermittlungen einige Personen verstört. Weitere unerklärliche Ereignisse, wie ein Unfall der mehrere Menschen tötet, scheinen mit der Vergangenheit zu tun haben.

Sabine akzeptiert, dass ihre Ehe nicht zu retten ist. Sie und Emile sind in den Ermittlungen verwickelt, wodurch sie sich näher kommen. Die Lösung des Mordes von Frau Dr. Niedermeier geht in der Tat auf die Vergangenheit zurück. Einer der damaligen Täter war aus Latein Amerika ins Dorf zurückgekommen und wollte durch die Stolpersteinrecherchen nicht gestört werden. Mehreren Personen war der Rükkehrer bekannt, wie einem ansässiger Freiherr, auch Rechtsanwalt Franze, dem Bürgermeister Rolf Bäuerlein und drei alte Frauen, die dem Unfall zum Opfer gefallen waren. Durch die Entlarvung des Mörders wird ein Mord in der Vergangenheit ebenfalls aufgeklärt.