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PEN Laudator (Ruth Weiss Festschrift 2022) Prof. Markovits stellt in diesen Tagen sein neues Buch vor, „die bewegte Autobiografie eines jüdischen Intellektuellen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, geprägt von vielfältigen Orten, Sprachen und Emigrationen“ , so die Einleitung des Neofelis Verlags. Ruth Weiss hat es für uns gelesen. Hier ihre Buchbesprechung.

Nur wenige Menschen außerhalb Südafrikas erinnerten sich am 12. August dieses Jahres an den zehnten Jahrestag des Massakers von Marikana.

An diesem Tag im Jahr 2012 schossen Polizisten in der Marikana-Platinmine in der Nähe von Rustenburg, die Lonmin zur Zeit gehörte, auf 112 streikende Bergleute und töteten 34 Männer. Die Polizei hatte behauptet, sie habe sich verteidigen müssen, als sie die Männer nicht kontrollieren konnte.

Die zimbabwische Regierung des Präsident Mnangagwa ist entschlossen, umstrittene Änderungen des Gesetzes betreffend Nicht-Regierungs-Organisitionen (NROs) durchzusetzen. Der Gesetzentwurf wurde erstmals im November 2021 vorgestellt , um „dem Terrorismus entgegenzuwirken und politisches Lobbying“ von Nicht-Regierungs-Organisationen zu verbieten. Nach verschiedenen Eingaben und öffentlichen Anhörungen fanden im Juni 2022 Konsultationen mit dem betroffenen Minister statt, woraufhin neue Änderungen hinzugefügt wurden.

Am 2. August berichtete in der „Jüdischen Allgemeinen“ Arye Sharuz Shalicar, der in Berlin zur Welt gekommene deutsch-persisch-israelische Politologe, dass extreme Palästinenser auf hunderte jüdische Beter am „Josefsgrab“ geschossen hatten, wobei mehrere Menschen verletzt wurden.

Die berüchtigte Familie, die Berichten zufolge für die korrupte Übernahme des Staates in Südafrika verantwortlich war, ist in Haft! Jedenfalls zwei von ihnen. Atul und Rajesh Gupta wurden am 3. Juni in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) festgenommen. Sie wurden wegen Betrugs und Geldwäsche in Südafrika gesucht, wo sie und ein dritter Bruder Ajul über ein riesiges Geschäftsimperium herrschten, das ihnen ermöglichte, den südafrikanischen Staat über ein Jahrzehnt systematisch auszuplündern. Wohlgemerkt, sie hatten nützliche Helfer: Der damalige Präsident Jacob Zuma war auf ihrer Seite. Natürlich bestritten sie jegliches Fehlverhalten.

Die Natur weint. Endlich haben wir Menschen den Hilferuf der Erde gehört, ihrer Ozeane ihrer Lebewesen und Pflanzen. Nun ist es aber höchste Zeit, dass wir positiv reagieren! Schließlich sind auch wir auf Luft und die Aufnahme von Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf die Ozeane angewiesen. Wie wärs denn mit weniger Plastik? Ein gutes Beispiel aus den Seychellen und mein Appell für friedliche Umweltpolitik zu Hause.

Langsam kommt so einiges in Gang im Skandal des sogenannten „State Capture“ und der berüchtigten Gupta Familie. Am 25. Mai wurde Joel Raphela, ehemaliger Stellvertretender Generaldirektor der Abteilung Mineral Resources festgenommen, zusammen mit zwei Gupta Treuen. Dies steht in Zusammenhang mit dem Plündern von R1,75 Milliarden von zwei Mpumalanga Bergwerken. Raphela kam ins Krankenhaus mit Sprach- und Gehbehinderung, die Komplizen mit R20 000 Kaution wieder auf freien Fuß, während ein weiterer Beschuldigter, dessen Aufenthalt unbekannt ist, in Abwesenheit angeklagt wird.

Wow! Und Entschuldigung! Im Blog über Zimbabwes Probleme mit Elefanten schrieb ich gedankenlos „Zambia“, wenn ich ZIMBABWE meinte!

Elefanten sind jedoch immer noch ein Zim-Problem (kein Zam-Problem). In der letzten Maiwoche war Zimbabwe Gastgeber der African Elefant Conference in Hwange und natürlich waren Themen wie das Keulen und das Elfenbeinverbot ein Thema.

Die ländliche Bevölkerung Simbabwes ist bedroht. Landwirte, die angesichts der Dürre auf Kleingetreide umgestiegen sind, kämpfen laut Nachrichten Afrika Deutschland (NAD) gegen eine Plage von Quelea-Vögeln und ein Farmer wird zitiert, der entschlossen ist, wieder auf Mais umzusteigen.

2030 ! In acht Jahren erreichen wir das Zieljahr der nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals SDGs) – aber werden wir erreichen, was die Welt sich vorgenommen hat? Da muss wohl noch sehr viel in sehr kurzer Zeit mit sehr großem Bemühen umgesetzt werden, vor allem auf dem afrikanischem Kontinent.